Freie Narrenzunft Fellbach e.V. Höhla Bära, Bärafänger, Kappelberghexa
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Bärachronik Geschichte Fellbachs: 1121 wird Fellbach erstmals urkundlich erwähnt als "Velbach". 1357 taucht der Name "Velebach" und um 1800 "Fehlbach" auf. Über die Erbschaft mit Cannstatt kommt der Ort an die Welfen, 1191 an die Staufer und wohl bereits 1199 an die Grafen von Grüningen, die 1291 von den Grafen von Württemberg abgelöst wurden. Mehrere Grundherren hatten in Fellbach Besitz, den das Haus Württemberg Zug um Zug aufkauft. Zunächst gehört die Gemeinde zum Oberamt Cannstatt . Nach dessen Auflösung 1923 kommt Fellbach zum Oberamt Waiblingen , aus dem 1938 der Landkreis Waiblingen  hervorgeht. Nachdem Fellbach zum größten württembergischen Dorf angewachsen war, wird die Gemeinde am 14. Oktober 1933 zur Stadt erhoben. Chronik der Zunft: Sommer 2010 - Einige ehemalige Hästräger trafen sich auch ohne zunft zu gemeinsamen Aktivitäten. Herbst und Winter 2010 - Auch an der Fasnet wollte man Gemeinsames erleben. Mehrmals wurde in der Fasnet 2011 darüber gesprochen, eine neue Zunft in Fellbach zu gründen. Verschiedene Veranstaltungen wurden besucht: Umzug Gärtringen, Umzug Fellbach, Hallenfasnet in Plochingen, Hallenfasnet in Gärtringen, Umzug Korb, Kübelesrennen in Bad Cannstatt u.v.m. Man konnte von der Fasnet nicht loslassen... Einige ehemalige Hästräger sowie interessierte Bekannte stärkten uns in dem Gedanken, die Zunft zu gründen. Im Februar 2011 suchte man in der Geschichte von Fellbach, Schmiden und Oeffingen nach einem Hintergrund… und man fand den “Höhla Bär” und den “Bärafänger”.... und das “Höhla Bärle” Das Höhla Bär-Häs und das Bärafänger-Häs wurden entworfen; ebenso das Vereinslogo. In 2014 wurde beschlossen das Bärenfängermaken entworfen und angefrtigt werden. Der Vorschlag für den Zunftname “Freie Narrenzunft Fellbach“ wurde gewählt. Fellbach: Woher kommt der Höhla Bär und der Bärafänger:  Es war einmal vor langer, langer Zeit „Fellbach“ war noch dünn besiedelt und stark bewaldet. In dieser Zeit lebte der „Höhla Bär“…, heute noch werden bei Ausgrabungen seiner Knochen gefunden. Gab es damals Höhlen in Fellbach? Sind diese heutzutage verschlossen? Oder gibt es den „Höhla Bären“ noch heute? Man weiß es nicht…da er sehr scheu ist. Aber hier und dort hört man ihn… ab dem 6. Januar. bis zum Aschermittwoch treibt er furchterregend sein Unwesen. Damit er ihm „Zaum“ gehalten werden kann, gibt es auch den sogenannten Bärenfänger“….  Ist dies alles ein Mythos oder ist es Wirklichkeit ?..... Man findet auch Spuren vom Bären in Fellbach: Es gab den Gasthof “Bären” in der 15 Kirchhofstraße 5 (bis 1877) und bis 1930 in der Hintere Straße 6. Die ehemalige Gaststätte wurde 1974 abgerissen. Die Fellbacher Kappelberghex: Neu 2015: Wieso "Kappelberghex"…  Mit 40 Jahren heiratete eine bettelarme Krämerswitwe aus Zuffenhausen anno 1640 einen Fellbacher Bürger. Als Hexe wurde sie im Juni anno 1663 hingerichtet. Der Historiker Otto Borst erwähnt in seinem Werk über die Stadtgeschichte der Stadt Fellbach "Es gab 1663 sogar eine Hexe in Fellbach." 1662 stirbt dieser Fellbacher Bürger, und kurz nach seinem Tod wird die Witwe noch verdächtigt, mit dem Tod von dreien Kinder zu tun zu haben. Niemand in Fellbach hat ihr beigestanden. Alle hielten sie für eine Hexe. Trotz Androhung von Folter leugnet sie im Gefängnis sitzend, alles. Nach der Folter, bricht sie ein. Als man ihr verspricht, dass sie zu verschonen, gibt sie zu, eine Spinne im Schmalz eingerührt zu haben, das sie den Kindern brachte. Der Teufel, der in Gestalt eines jungen Burschen zu ihr gekommen sei, habe sie ihr gegeben und auferlegt, alle zu töten. Später nimmt sie alles wieder zurück und erklärt, sie sei unschuldig. Sie wird dennoch zum Tod durch das Schwert und zum Scheiterhaufen verurteilt. "Und auf dem Weg zum Richtplatz auf dem Cannstatter Wasen wird sie mit glühenden Zangen gerissen…" Ein Briefwechsel zwischen dem Vogt und dem Herzog zum Hexenprozess. Aus den Gerichtsakten und mehere Gutachten von Tübinger Professoren geht hervor, dass sie unschuldig war. Die Ärzte haben festgestellt, dass die Kinder erstickt sind. Es ist bekannt, dass verschimmeltes Getreide zu Erstickungsanfälle führte. Die Mediziner glaubten jedoch an Hexenwerk, und damit musste sie sterben. Fellbach liegt am Kappelberg und wir als Zunft wollen in Gedenken an diese Grausame Tat die Geschichte            der "Hexe" aufrecht erhalten.  Daher der Ursprung "Fellbacher Kappelberghex".            Quelle Fellbacher Zeitung Narrenvers und Eid der Freien Narrenzunft Fellbach e.V. Ausm Wald in dr Näh von Fellbach bisch komma, woher des koa koiner so genau belega. Knocha had mer aber gefunda. En kalder Wender hoats anscheind geba ond du hoasch denn in doiner Höhl verbracht. No hieß es im frühjoahr - da Höhla Bär isch wieda uffgwacht !!! Oh Bär, Oh Bär bisch endlich erwacht, die Sonne hot die wiedr zum Leba bracht. Hunger hasch kriagt, drum bisch im Wald umenander gloffe. Gefunde hosch aber nur de Bärafänger. Denn hosch oabrillt und droht. No hot er di oifach gfanga. Eigendlich bisch jo en lieba Bär, aber ab ond zu koasch schee baes sei, deshalb hen mer onsern Bärafänger seitdem dabei. Un du des Weib vom Bärafänger - dich henn se elle weil als Hex bschuldigt um di nao zom zerreiße ond uffm Scheidrhaufa zom verbrenne. Drom lassed uns heit de Eid ufda Narrazunft ablega, nor wird dr Bär au in Zuokunft zum Leba erwache. Heit sen mer zamma komma um uff onseren Höhla-Bära,  Bärafänger ond Kappelberghexa zu schwöra, elle Leit ob groß ob gloi, sollets hera! En Bär, a Hex ond en Bärafänger zu sei isch a Ehr, nach der i streb und es begehr! Ufd Fasnet gang i jetzt mit der Freia Fellbacher Zunft, Spaß und Freid brenga mer eich heit on in Zuokunft.